Ambulante Demenzbetreuung
Ziel unseres Angebotes ist es, Menschen, die unter einer psychischen oder einer dementiellen Erkrankung leiden, so zu betreuen bzw. zu unterstützen, dass sie auch weiterhin in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können.
Unsere Mitarbeiter – durchgängig erfahrene Fachkräfte – werden in der Regel von Angehörigen, gelegentlich aber auch von Hausärzten oder Krankenhaussozialdiensten angesprochen und auf den Betreuungsbedarf hingewiesen.
Bevor es zu einem ersten persönlichen Treffen in der Wohnung des Betroffenen kommt, werden meist mehrere Telefongespräche geführt. Dies soll es dem Klienten ermöglichen, bereits vor dem ersten Besuch Vertrauen aufzubauen. Im Verlauf der Betreuung werden der Hilfebedarf für eine optimale Versorgung eruiert und die notwendigen Hilfen (Pflegehilfsmittel, hauswirtschaftliche Hilfen, Pflegedienste, Tagespflege und andere Serviceleistungen) vermittelt. Der persönliche Kontakt erstreckt sich in der Regel jeweils über 2 Stunden pro Woche.
Für die Projektmitarbeiter sind Akzeptanz, Empathie und Kongruenz der klientenzentrierten Gesprächsführung Grundlage ihres Handelns. Maßstab ist das Erleben der Situation aus der Sicht des Klienten; seine Ängste und Vorbehalte und sein Unbehagen gegenüber (notwendigen) Veränderungen sind ernst zu nehmen. Oft müssen die meist undeutlich erlebten Gefühle (von den Mitarbeitern) erst noch verbalisiert werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit besteht in der Angehörigenarbeit. Dabei stehen die Beratung und die umfassende Information über die aus der Erkrankung resultierenden Reaktionen und Verhaltensweisen im Vordergrund. Es werden Hilfsangebote unterbreitet und Betreuungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das ganze dient der Entlastung. Das offene Ohr und der ein oder andere gute Tipp sollen dazu beitragen, Kraft für den oft mühsamen Alltag zu sammeln. Die Beratung erfolgt in der Regel telefonisch.
Im Rahmen unserer Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt e.V. findet für Angehörige von Demenzkranken zweimal im Jahr das Seminar „Hilfe beim Helfen“ statt. Um den Angehörigen die Teilnahme an den ca. 15 jeweils 90-minütigen Veranstaltungen zu ermöglichen, werden die psychisch oder dementiell Erkrankten während des Seminars von unseren Projektmitarbeitern in einem gesonderten Raum betreut.
Die „Psycho-soziale Betreuung von Menschen mit dementiellen und psychischen Erkrankungen“ ist ein Projekt, das von der Stadt Frankfurt im Rahmen ihres Programms „Würde im Alter“ gefördert wird.
Informationen über die geleistete Arbeit können Sie auch unter
Jahresbericht 2009, Projektbericht 01-07 und unter Sachbericht 2008 erhalten. Gerne können Sie die Berichte auch unter Downloads abrufen.
Weitere Fragen beantworten Ihnen gerne unsere Ansprechpartner.

