Unternehmensleitbild

Die Diakoniestation Frankfurt am Main gemeinnützige GmbH ist als Tochtergesellschaft des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt integraler Bestandteil der Evangelische Kirche in Frankfurt. In der Nachfolge der Zentralen für ambulante Krankenpflege ist sie Trägerin mobiler pflegerischer und hauswirtschaftlicher sowie artverwandter diakonischer Dienstleistungen für alte und kranke Menschen. Sie sieht sich damit in der Tradition der Gemeindekrankenpflege, der sie ein zeitgemäßes Gepräge geben möchte, das den qualitativen Anforderungen des Gesetzgebers ebenso Rechnung trägt wie dem Gebot der Wirtschaftlichkeit – ohne dass dabei die ethische Grundlage ihres auf den Mitmenschen gerichteten Engagements, nämlich die christliche Nächstenliebe, in den Hintergrund tritt.

Das bedeutet, dass bei aller Notwendigkeit zu einer rationellen Organisation der betrieblichen Abläufe und einer effizienten Leistungserbringung die diakonische Fundierung und Ausrichtung unseres Handelns deutlich erkennbar bleiben muss.

Vor dem Hintergrund der strukturellen Unterfinanzierung der häuslichen Krankenpflege in Deutschland sehen wir es als unsere gesellschaftspolitische Aufgabe an, die Öffentlichkeit und die Entscheidungsträger auf die Folgen einer Politik aufmerksam zu machen, die die formalen Anforderungen an professionelle Pflegedienste kontinuierlich erhöht, ohne für einen Ausgleich der daraus resultierenden Mehrkosten Sorge zu tragen.

Wenngleich rechtlich selbständig, fühlen wir uns dem Fachbereich II des Evangelischen Regionalverbandes, d. h. dem Diakonisches Werk für Frankfurt am Main, zugehörig und arbeiten mit dessen Abteilungen partnerschaftlich zusammen. Dies gilt insbesondere für den Bereich Mobile Kinderkrankenpflege, der uns inhaltlich am nächsten steht. Mit der Evangelischen Gesellschaft gemeinnützige GmbH, zu der das Alten- und Pflegeheim Martha-Haus und mehrere Wohngemeinschaften für Demenzkranke gehören, besteht eine symbiotische Verbindung in Form einer gemeinsamen Verwaltung. Eine ebenso enge Zusammenarbeit besteht mit dem Evangelischen Hospiz Frankfurt am Main in der Rechneigrabenstraße.

Angesichts der hinlänglich bekannten demographischen Entwicklung und der damit einhergehenden wachsenden Nachfrage nach häuslicher Pflege und Betreuung sehen wir uns in der Pflicht, uns so zu organisieren und zu positionieren, dass wir auch weiterhin den Kranken und Schwachen in dieser Stadt unsere offenen Ohren leihen und unsere helfenden Hände reichen können.

Dabei wollen wir Professionalität und Humanität wirkungsvoll verknüpfen. Wir suchen stets die Nähe zu unserer Kirche resp. zu deren Dekanaten und Gemeinden. Auf unabsehbare Zeit werden wir auf ihre Unterstützung angewiesen sein. Wir danken es durch die Qualität unserer Arbeit und die Menschlichkeit, die unser Handeln leitet.

Jeder Mitarbeiter erfüllt in unserer Gemeinschaft eine wichtige Funktion. Seine Gesundheit und sein persönliches Wohlergehen liegen uns am Herzen. Das ist Teil unseres Selbstverständnisses, das ist aber auch Voraussetzung für die Fähigkeit, anderen helfen zu können.

Wir sind offen gegenüber Neuerungen jeglicher Art, soweit sie unseren ethischen Grundsätzen nicht widersprechen.

Wir sind bereit, uns fort- und weiterzubilden, und wir stehen Kooperationsangeboten grundsätzlich positiv gegenüber, d. h. wir sind offen für konstruktive Zusammenarbeit.

Unser Denken und Handeln soll niemals selbstgefällig sein. Nur wenn wir uns immer wieder selbst auf den Prüfstand stellen, sind wir in der Lage zu erkennen, welche Erwartungen an uns gerichtet werden.

Rechtliche Vorschriften und Kundenvorgaben sind für uns bindend. Wir verpflichten uns zu stetigen Verbesserungen, um die Wirksamkeit unseres Qualitätsmanagementsystems zu erhöhen. Das gilt sowohl für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für alle Führungskräfte und nicht zuletzt die Geschäftsführung.